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Die Einzigartigkeit des Spreewalds lässt sich besonders gut auf den Fließen erleben (Foto: Annett Schäfer)
Die Einzigartigkeit des Spreewalds lässt sich besonders gut auf den Fließen erleben (Foto: Annett Schäfer)

Entdecken Sie die einzigartige Kulturlandschaft des Spreewalds auf vielfältige Weise: Zu Fuß Schritt für Schritt durch Wälder, Wiesen oder entlang von Fließen. Aktiv per Rad oder Paddelboot oder gemütlich bei einer Kahnfahrt auf den stillen Fließen. 

Kahnfahrten

Kahnfahrten im Spreewald (Foto: Archiv BR SW)
Kahnfahrten im Spreewald (Foto: Archiv BR SW)

Kahnfahrten sind die Touristenattraktion im Spreewald. Hunderttausende von Gästen lassen sich jährlich mit dem traditionellen Kahn durch das Fließlabyrinth staken und erleben dabei oft Natur pur. Beginnen können sie ihre Fahrt an mehr als 30 Kahnfährhäfen bzw. Abfahrtsstellen im Ober- und Unterspreewald. Die vielfältigen Angebote der Touren versprechen einige besonders eindrucksvolle Naturerlebnisse.

Paddeln

Als Wasserwanderer erlebt man das in Mitteleuropa einmalige Labyrinth der Fließe auf ganz besondere Weise. Gut beraten ist jeder, der sich mit speziellen Wasserwanderkarten versorgt. Dabei sollten besonders die Karten beachtet werden, die von Ortskundigen in Zusammenarbeit mit den Fremdenverkehrsvereinen bzw. dem Tourismusverband und dem Biosphärenreservat erstellt wurden.
Übrigens: Wer kein eigenes Boot besitzt, kann sich im Spreewald zum Besipiel bei unseren Partnern Boote stunden- oder tageweise ausleihen.

Radfahren

1000 Kilometer ausgebaute Radwege führen durch den Spreewald, quer durch Wald und Wiesen oder entlang von Fließen – hier radelt es sich besonders schön und naturnah.
Jeder Ort ist für den Radfahrer erschlossen. Mieträder gibt es fast überall, fragen Sie in den Touristeninformationen. Gute Radkarten sind in den Touristinformationen und im Buchhandel erhältlich.
Bekannte Radwege wie der Gurkenradweg, Kranichradweg, Spree-Radweg sowie eine Vielzahl anderer Touren können unter die Räder genommen werden.
Der rund 250 Kilometer lange Gurkenradweg führt zu den interessantesten Orten des Spreewaldes.
Die Kranichtour erstreckt sich auf ihren rund 200 Kilometern über den Spreewald hinaus in die nahe liegende Bergbaufolgelandschaft. Auch die beliebtesten überregionalen Radwege Brandenburgs führen ein Stück weit durch den Spreewald, so zum Beispiel der Spree-Radweg.
Wer im Spreewald Quartier bezieht und von dort aus radeln möchte, erhält bei den jeweiligen Touristinformationen Empfehlungen für attraktive Touren.

Wandern

Den Spreewald zu Fuß zu erkunden, verspricht besondere Einblicke und Beobachtungen. Denn wer als Wanderer unterwegs ist, sieht manches, was anderen entgeht. Dass auch der Wanderer in den sensiblen Naturräumen der Schutzzone II (NSG) stets auf dem Weg bleibt, versteht sich dabei natürlich von selbst. Quer durch den ganzen Spreewald führt der Europawanderweg E 10. Er tritt bei Märkisch Buchholz in das Biosphärenreservat ein und verlässt es in Papitz wieder. Derzeit werden auf dieser Strecke nach und nach spezielle Angebote zur Naturbeobachtung entwickelt.

Angeln

Der Spreewald ist nicht nur für seine idyllische Natur, sondern auch für seinen Fischreichtum bekannt.
Einheimische wie auswärtige Angelsportfreunde wissen dies zu schätzen. Doch auch Fischotter, Eisvogel, Schwarzstorch u. a. haben hier eines ihrer letzten Refugien.
Ein Großteil der Fließgewässer befindet sich in und an Naturschutzgebieten. Für den Angelsport gelten deshalb besondere Regeln. Denn auch das verantwortungsbewusste Handeln der Angler zählt, um die einzigartige Landschaft mit ihren typischen Tier- und Pflanzenarten langfristig zu bewahren. Helfen Sie also mit, das Naturparadies Spreewald zu erhalten und angeln Sie nur an den dafür frei gegebenen Wasserläufen. Weitere Informationen zu den Angelgewässern erhalten Sie dort, wo Angelkarten verkauft werden. Auskünfte dazu erteilen die Touristinformationen.

Verhaltensregeln für Angler im Biosphärenreservat:

Über die für das Angeln in Brandenburg geltenden Gesetzte und Vorschriften hinaus sind im Biosphärenreservat noch einige spezielle Regeln zu beachten.

  1. Das Angeln ist in der Zeit von einer Stunde vor Sonnenaufgang bis einer Stunde nach Sonnenuntergang auf den in den Karten gekennzeichneten Strecken erlaubt. Das Nachtangeln ist nur auf wenigen, dafür frei gegebenen Strecken gestattet, ansonsten untersagt. Auskunft über Nachtangelmöglichkeiten erteilt der jeweilige Angelverband.

  2. Auf Gewässern, die laut Karte nur von einer Seite beangelt werden dürfen, kann vom Kahn aus auf der gesamten Gewässerbreite geangelt werden.

  3. Die Zufahrt zu den Gewässern mit Kfz darf nur über die für den örtlichen Verkehr zugelassenen Wege und Straßen erfolgen.

  4. Gewässerstrecken, die für die Befahrung gesperrt sind – Schild rot-weiß-rot – dürfen auch mit Kähnen, Paddelbooten usw. nicht befahren werden.

  5. Die Benutzung von Wasserfahrzeugen mit Antriebsmaschinen ist nur auf den dafür frei gegebenen Strecken erlaubt.

  6. Naturnahe Ufer sollten so betreten werden, dass sie nicht zerstört oder nachhaltig beeinträchtigt werden.

  7. Organisierte Angelveranstaltungen müssen durch die Untere Fischereibehörde genehmigt werden, in Naturschutzgebieten auch durch die Untere Naturschutzbehörde.

Angelgewässer im Oberspreewald

Angelgewässer im Unterspreewald

Schwimmen und Baden

Im Biosphärenreservat Spreewald und in seiner unmittelbaren Umgebung findet man auch schöne Badeseen mit nachgewiesener sehr guter Wasserqualität. Aber auch eine Naturbadestelle an der Spree auf der Schlossinsel in Lübben lädt zum Relaxen ein.
Die bedeutendsten Badeseen im Biosphärenreservat sind der Neuendorfer See bei Alt Schadow und der Köthener See. Ganz in der Nähe laden der Schwielochsee, der Briesener See, der Mochowsee, der Groß Leuthener See oder der Hindenberger See nahe Lübbenau zum Baden ein.