Fischotter

Der Fischotter (Lutra lutra) kam ursprünglich im gesamten europäischen Raum vor. Durch Wasserverschmutzung und Jagd nahmen die Bestände stark ab. Heute gibt es in Deutschland nur noch im Osten großflächig zusammenhängende Gebiete. Brandenburg hat daher für den Fischotter eine besondere Verantwortung.

Das dämmerungs- und nachtaktive Tier ist sehr scheu, zu Gesicht bekommt man es nur sehr selten. Der Fischotter ist sehr stark an Gewässer gebunden und an das Leben im Wasser hervorragend angepasst. Zu den bevorzugten Lebensräumen der Art gehören neben Seen auch naturnahe Flüsse und Bäche mit einer vielfältigen Pflanzenwelt an den Ufern. Wie sein Name es schon sagt, gehören Fische zu seinem Speiseplan. Er frisst aber auch, je nach Angebot, Frösche, Wasserinsekten, Muscheln, Vögel und kleine Säugetiere.

Der Fischotter ist eine streng nach EU-Recht (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, Anhang II und IV) und Bundesnaturschutzgesetz geschützte Art. Bedroht ist er durch die Zerschneidung seines Lebensraumes vor allem durch Straßen. Beim Überqueren dieser kommt es häufig zu Todesfällen. Außerdem ertrinkt er auch in Fischreusen.

Weitere Informationen zum Fischotter finden Sie auf den Seiten des Landesamtes für Umwelt Brandenburg und des Bundesamtes für Naturschutz.

Fischotter (LfU)

Fischotter (BfN)

Gebiet

  • Naturpark Barnim
  • Biosphärenreservat Spreewald
  • Naturpark Niederlausitzer Landrücken
  • Naturpark Dahme-Heideseen
  • Naturpark Westhavelland
  • Naturpark Märkische Schweiz
  • Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Kategorien

  • Säugetiere
  • Natura 2000